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Zuletzt aktualisiert: 2026-11-04

Brustkrebs: Was die DESTINY-Breast03-Studie zu Enhertu berichtete

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Brustkrebs: Was die DESTINY-Breast03-Studie zu Enhertu berichtete

Brustkrebs: Was die DESTINY-Breast03-Studie zu Enhertu berichtete

Medical Supporter — Informationshinweis

Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung internationaler medizinischer Informationen und stellt keine medizinische Beratung dar; er ersetzt nicht die Diagnose oder den Behandlungsplan Ihres behandelnden Arztes. Die dargestellten Informationen stammen aus öffentlichen Veröffentlichungen und offiziellen Angaben japanischer medizinischer Einrichtungen; Eignung und Wirkung einer Therapie sind individuell und müssen von einem qualifizierten Arzt beurteilt werden.

Jeder konkrete Behandlungsplan ist von einem in Japan zugelassenen Arzt zu beurteilen

Im Bereich der Brustkrebsbehandlung schreiben Fortschritte in der Präzisionsmedizin die Überlebenshoffnungen der Patientinnen ständig neu. Im März 2022 veröffentlichten Professor Javier Cortes und Kollegen die wichtigen Ergebnisse der klinischen Phase-3-Studie DESTINY-Breast03 im New England Journal of Medicine (NEJM) und brachten damit einen bedeutenden therapeutischen Fortschritt für Patientinnen mit HER2-positivem rezidivierendem oder metastasiertem Brustkrebs.

DESTINY-Breast03: Herausforderung der traditionellen Zweitlinientherapie

Diese internationale multizentrische Studie zielte darauf ab, die Wirksamkeit des neuartigen Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (ADC) „Enhertu“ mit der damaligen Standardbehandlung „T-DM1“ bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs zu vergleichen, die zuvor bereits eine Therapie erhalten hatten. An der Studie nahmen 524 Patientinnen teil, die per Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt wurden:

  1. Enhertu-Gruppe
  2. T-DM1-Gruppe

Das Forschungsteam überwachte primär das progressionsfreie Überleben (PFS) und konzentrierte sich gleichzeitig auf das Gesamtüberleben (OS) und die objektive Ansprechrate (ORR).

Berichtete Ergebnisse

Die Studie berichtete folgende Hauptergebnisse (Literaturdaten, nur zur Information):

  • 12-Monats-PFS-Rate (progressionsfreies Überleben): 75,8 % in der Enhertu-Gruppe gegenüber 34,1 % in der T-DM1-Gruppe.
  • 12-Monats-OS-Rate (Gesamtüberleben): 94,1 % in der Enhertu-Gruppe gegenüber 85,9 % in der T-DM1-Gruppe.
  • Objektive Ansprechrate (ORR): Die Ansprechrate betrug 79,7 % in der Enhertu-Gruppe und 34,2 % in der T-DM1-Gruppe.

Laut Studienbericht zeigte sich unter Enhertu eine Tendenz zu einem geringeren Risiko für Krankheitsprogression und Tod; damit steht Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs eine weitere Behandlungsoption zur Verfügung (Literaturdaten, nur zur Information; die individuelle Eignung beurteilt der Arzt).

Balance zwischen Sicherheit und medizinischer Versorgung

Hinsichtlich der Sicherheit war die Häufigkeit von Nebenwirkungen in der Enhertu-Gruppe zwar etwas höher (98,1 % gegenüber 86,6 %), diese waren jedoch unter klinischer Aufsicht größtenteils kontrollierbar. Bemerkenswert ist, dass 10,5 % der Patientinnen in der Enhertu-Gruppe eine medikamentenbedingte interstitielle Lungenerkrankung oder Pneumonie entwickelten. Daher sind eine sorgfältige Überwachung durch das medizinische Team und eine rechtzeitige Meldung von Symptomen durch die Patientinnen während der Behandlung von entscheidender Bedeutung.

Professor Javier Cortes erklärte, dass Enhertu die Ergebnisse für Patientinnen im Vergleich zu T-DM1 signifikant verbessert habe, was eine neue Ära in der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs einläute.


【Compliance-Erklärung von Medical Supporter】 Dieser Artikel wurde aus klinischen Studiendaten und akademischen Informationen zusammengestellt, die von maßgeblichen japanischen und internationalen medizinischen Institutionen veröffentlicht wurden. Er dient ausschließlich der medizinischen Information und befürwortet weder die Teilnahme an bestimmten klinischen Studien noch garantiert er die Wirksamkeit einer Behandlung. Medical Supporter war ehemals zertifiziert als Bürge für medizinische Visa durch das japanische Außenministerium und das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (B-066).

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